Freitag, 4. Oktober 2013

Epilog...

Nach monatelanger stiefmütterlichster Behandlung meines kleinen Blogs gibt es nun etwas neues.
Vollzeitjob, Studium und Bloggen war dann am Ende dann leider kaum mehr zufriedenstellend zu vereinbaren. Da alles aber glücklicherweise auch mal ein Ende hat, sogar berufsbegleitende Studiengänge, wird es nun Zeit für einen Neuanfang.
Neues Thema, neues Layout und der ganz große Vorsatz regelmäßig zu schreiben.

Falls ihr Lust habt, würde ich mich riesig freuen euch zukünftig auf meinem Blog begrüßen zu dürfen:


Bis dahin bleibt mir nur ein riesen großes Dankeschön an euch für liebe Kommentare und Emails während der letzten Jahre!

Bis bald! 
Ende.

Samstag, 3. November 2012

das letzte Mal...

...klingelt Samstagmorgens um 6.30 Uhr mein Wecker, um mich daran zu erinnern dass ich jetzt zur Vorlesung muss. 
Denn heute - Trommelwirbel - habe ich zum aller, aller letzten Mal eine Vorlesung besucht. 
Nach fast 3,5 Jahren Quälerei, Schweiss, Tränen und Freudentänzen nach grünen Punkten im Studienbuch, kann ich die Ziellinie langsam am Horizont erkennen. 
Sie ist rosa, sie glitzert und trotz meiner Kurzsichtigkeit kann ich sie genau sehen. Woche für Woche werden ihre Umrisse klarer und ich bin mittlerweile fast sicher dahinter Cocktailgläser zu erspähen. 
Heute die letzte Vorlesung, nächste Woche die letzten Klausuren..herrlich! (und das Thema Bachelor Thesis verdränge ich glaube ich erstmal)

Jeder normale Student wäre nach dieser denkwürdigen letzten Vorlesung vermutlich erstmal  zum Feiern gegangen. Wir berufsbegleitenden Opfer fanden uns heute Mittag um 11.45 Uhr dann aber doch irgendwie zu alt für Jacky Cola aus Plastikbechern vor dem örtlichen Rewe. Also gingen die einen mit den Liebsten schön essen, die nächsten belohnten sich mit einer ausgiebigen Shoppingtour und klein Franzi? 
Fährt nach Hause und backt Plätzchen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Am 3. November stehen die coolen Kids mit Schürze und Nudelholz in der Küche und lauschen einem schnieken 50er Jahre vintage Radiosender. Nebenher fleißig Teig knetend, Tannenbäumchen ausstechend und Plätzchen in Kuvertüre tunkend. 
Psy geh nach Hause, das ist Party Fräulein Style!

Mittlerweile ist "schon" nach 20 Uhr (Samstags...Himmel, ich schäm mich!) und die lange Woche macht sich durch verdammt kleine Augen bemerkbar. Ich denke es wird Zeit für die Couch. In XL Schlafanzughose mit Cupcake Print, einem Gläschen Rotwein und Plätzchen. Bis mich um spätestens 22 Uhr dann ein Zuckerkoma ins Reich der Träume befördert. 

Ein wunderschönes Wochenende euch allen!

Montag, 15. Oktober 2012

Zeitschriftenliebe

Ich habe eine schreckliche Schwäche für Zeitschriften. 
Schon immer gehabt. Schuld daran ist eine Freundin meiner Mutter, eine Verlagsmitarbeiterin, welche mich von klein auf regelmäßig mit ganzen Kisten voller Zeitschriften eingedeckt hat. 
So kam es, dass klein Franzi schon mit zarten 13 in einem Meer aus Vogue, Elle, schöner Wohnen, Bravo und Co. ihre Nachmittage verbracht hat. 
Die Liebe zum Medium Zeitschrift ist bis heute ungebrochen, und ich verdränge gekonnt wieviel Geld ich eigentlich pro Monat dafür ausgebe. Hier werden mir nämlich (mal wieder) meine vielfältigen Interessen zum Verhängnis. Auf unserem Couchtisch führen daher die Instyle, schöner Wohnen, Business Punk, Shape, Living at Home und die Wirtschafts Woche eine friedliche Koexistenz. (Nein, ich kaufe nicht jeden Monat alle davon...auch wenn ich wirklich gerne würde)

Jedenfalls haben es die Damen und Herren von Gruner+Jahr mal wieder geschafft bei mir Schnappatmung am Zeitungskiosk auszulösen. Grund ist ihr neues Magazin "DELI" 


Mir hat die hübsche, retro angehauchte Aufmachung total gut gefallen. Ein kurzer Blick auf die umsetzbar erscheinenden Rezepte, die hübschen Fotos und die süßen Geschenk Tags als Beilage - und es war um mich geschehen. 

G+J sagt dazu: DELI wendet sich an vorwiegend berufstätige Frauen zwischen 20 und 45, für die Lebensfreude im Mittelpunkt steht, die gern und unkompliziert kochen und noch lieber essen. Die offen für Neues sind, gern Freunde einladen, sich aber manche Gerichte noch nicht zutrauen, wenig Zeit haben, oder deren Küche noch nicht zwingend perfekt ausgestattet ist. 

Sehr mein Ding dieses Magazin. Vor allem die Porträtierung verschiedener Food-Blogger und die DIY Tipps haben mir sehr gefallen. 
Ich finde, ich habe mal wieder 2,50 Eur optimal investiert. Und es gibt doch wirklich kaum etwas schöneres als bei diesem nasskalten Herbstwetter mit einer hübschen Zeitschrift und einer heißen Tasse Tee den Feierabend zu genießen. 

Montag, 17. September 2012

375 Tage Franken

Es ist Freitag, kurz vor 18 Uhr.

Eine Gruppe blau-bebluster, (sollte ich mir die Rechte an dieser Wortkreation sichern falls sie sich durchsetzt?!?) Blazer tragender und ziemlich müde dreinschauender Mittzwanziger steht vor einem Bürogebäude in der Nürnberger Innenstadt.
Das Ipad in der einen, den heißen Kaffee in der anderen Hand und ich mittendrin. BWL’er Klischee im Quadrat.

Wir unterhalten uns über die Hochzeitsvorbereitungen der Einen, den neuen Job der Anderen und beglückwünschen einen Kommilitonen zu seinem letzten Arbeitstag in der verhassten Firma.
Man schleppt sich nach einem acht Stunden Arbeitstag so durch die Vorlesung und sehnt im Grunde nur die nächste Pause herbei.
Gegen 20 Uhr dann wieder das selbe Bild. Nur die Augenringe haben sich vielleicht von RAL7023 zu RAL 7009 entwickelt. Ich stehe gedankenverloren in der dunklen Abendluft und lausche der Unterhaltung meiner Kommilitonen über die ersten Semester.
Plötzlich werde ich angesprochen: „Sag mal Franzi wie fandest du eigentlich damals den Prof. Schmidt? Die Klausur war doch mal ganz übler Scheiss, bist du da nicht auch durchgefallen?“
Irritiert starre ich meinen Kommilitonen an, bis mein Gegenüber das Wort ergreift „Meeeensch Wagner, sie ist doch erst vor einem Jahr zu uns gekommen! Sie kann ihn gar nicht kennen.“

Er mustert mich nachdenklich von der Seite „Hmm weißt du, irgendwie kommt es mir so vor als wärst du schon immer da gewesen. Sorry ich vergess oft, dass wir uns eigentlich erst seit einem Jahr kennen.“

Etwas mehr als 365 Tage lebe ich nun hier. Und scheinbar habe ich meinen Platz gefunden. Zumindest fühlt es sich in solchen Situationen so an.

Montag, 16. April 2012

Herzensangelegenheiten.


Bei einer meiner endlosen Lern-prokrastinationstouren durch die Weiten des Internets bin ich auf diesen zuckersüßen Spruch gestoßen und musste ihn gleich für den Holden festhalten:

You’re pretty much my most favourite of all time in the history of ever.


Denn genau so ist es. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.
Und meine neuen tollen Stempel konnte ich auch gleich einweihen. Das nenn ich mal Prozessoptimierung meine Damen! :)

Samstag, 7. April 2012

Memo an mich selbst:

betrete niemals ein Geschäft wenn du grade unter mittelschwerem Seminararbeitsfrust leidest.

Ok, es war im Grunde eine offizielle Aufgabe die mir der Holde übertragen hat...er hätte wissen müssen wie das ausgeht.
Gelandet bin ich nämlich in einem meiner Lieblingsgeschäfte in meiner neuen Heimat, nämlich im Staudt. Es gibt dort eine hübsch sortierte Auswahl an Modeschmuck, Feinkost Artikel, Haushaltswaren, ein gigantisches Yankee Candle Sortiment und - ganz wichtig - Home Deko *HerzchenindenAugenkrieg*
Mein Auftrag war Ostergeschenke für die vielleicht-Schwiegereltern zu besorgen...und das ist dabei raugekommen:

3 Windlichter in hübschen Mitgrün/Grau mit kleinen Perlmuttplättchen als Anhänger

Ein Prosecco Holunder Gelee für den Osterbrunch bei meiner Familie, ein Teeset von Tea Forté bei dem die verschiedenen Teesorten so hübsche Namen haben wie "Cherry Cosmo" oder "Blueberry Merlot"
 (ja, ich bereue es jetzt schon das ich keins für mich selbst mitgenommen habe)

und weil ich ja dann so erfolgreich für andere Menschen eingekauft und schrecklich stolz war das ich für meine Hausarbeit immerhin schon das Deckblatt (Applaus bitte!!!)  geschrieben habe, musste ich mir auch noch selbst was gutes tun. Meine Entscheidung viel auf Pastellfarbenen Cupcakeförmchen und diese wunderhübschen Laterne für unseren noch recht kargen Balkon.

Für den Papa des Holden gab es dann noch einen schönen Wein und handgemachte Pralinen.
Mein persönliches Highlight des Einkaufs kann ich euch heute leider noch gar nicht zeigen...aber sobald es ausgepackt wurde, teil ich es natürlich auch noch mit euch.
Das tollste an dem ganzen Einkauf, war dann aber fast das Ende: die Verkäuferin hat mit mir die verschiedenen Geschenkverpackungsoptionen durchgesprochen und während sie kleine Kunstwerke aus Cellophanfolie und Schleifchen fabriziert hat, durfte ich, eingedeckt mit Zeitschriften und einer heißen Tasse Tee gemütlich im Laden sitzen und warten. So sollte der Feierabend immer laufen. Ich glaube so einen Trip habe ich mir nachdem ich die Bücher für die Seminararbeit ausgeliehen habe nochmal verdient ;-)

Montag, 2. April 2012

vom Urlaub träumen.



Es soll ja die Produktivität steigern wenn man sich Belohnungsziele setzt. 
Hab ich zumindest mehrfach in äußerst vertrauenswürdigen Quellen gelesen. Da mir der Gedanke gefällt, und ich ja sehr anfällig bin für Psychologischeselbstverarsche (pardon), hab ich beschlossen dass nach diesem Semester des Grauens ein Urlaub als Belohnung her muss. Nach mittlerweile fünf Jahren Kurzurlaub innerhalb Europas soll es dieses Jahr mal wieder etwas weiter weggehen...damit sich die Schufterei in den nächsten sechs Monaten auch lohnt. So richtig reisen, mit Reisepass, schlafen im Flugzeug und allem was sonst noch so dazugehört.

 via Flickr by David Blackwell
 
Da wir dank meines tollen Semesterplans erst im August wegfahren können, ist die Wahl wetterbedingt auf Bali gefallen. Zuerst vier Tage Singapur und dann weiter Richtung Bali für unglaubliche 2,5 Wochen. Ich kann mich kaum noch daran erinnern wann ich zuletzt so lange am Stück unterwegs war!
Wir sind hier schon fleißig am Reiseführer wälzen und Internet durchforsten nach Tipps, Tricks und Hinweisen für uns Asien-Neulinge. 
Bisher steht nur unsere Route fest: wir werden nach unserer Ankunft erstmal 4 Tage in Seminyak bleiben um uns zu orientieren und um etwas surfen zu gehen. Danach geht es weiter nach Ubud und abschließen werden wir unsere Reise in Candi Dasa.

Ich kann es wirklich kaum noch erwarten bis es losgeht! Hat jemand von euch evt. ein paar gute Tipps für Bali bezüglich Essen, Dinge die man unbegingt tun/sehen muss, was man dringend unterlassen sollte?
War von euch schon mal jemand dort? Und wie hat es euch gefallen? 

 via Flickr by David Blackwell